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Neuigkeiten: Bundeswettbewerb

Bundeswettbewerb Jugend forscht 2011 in Kiel

Das Bundesland Bremen – sehr erfolgreich auf dem Bundeswettbewerb – zwei Platzierungen, darunter ein Bundessieg, ein Sonderpreis, zusätzlich eine Bremer Schule „Jugend forscht Schule des Jahres 2011“.
Der 46. Bundeswettbewerb Jugend forscht, veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e.V. und dem Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. fand vom 19. bis 22. Mai 2011 in Kiel statt: 110 Wettbewerbsarbeiten mit 195 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den 16 Bundesländern – dabei 13 JungforscherInnen (4 Mädchen, 9 Jungen) aus Bremen – wurden den Jurygruppen für die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik präsentiert.

Das Bundesland Bremen war mit sechs Arbeiten auf dem Bundeswettbewerb vertreten. (Voraussetzung war dabei der Sieg auf dem Bremer Landeswettbewerb im März 2011, vorab dabei die Qualifikation über einen der drei Regionalwettbewerbe in Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen-Mitte im Februar 2011). Auf dem Bundeswettbewerb werden Platzierungen in den Fachgebieten sowie Sonderpreise und Geldpreise oder Studienaufenthalte vergeben. Das Bundesland Bremen erreichte in Kiel ein hervorragendes Ergebnis, nämlich den 1.Platz – also den Bundessieg – im Fachgebiet Mathematik/Informatik, den 3. Platz im Fachgebiet Technik  und einen Sonderpreis, zusätzlich ist das Alte Gymnasium als „Jugend forscht Schule des   Jahres 2011“ ausgezeichnet worden.

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Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Essen 2010

Das Bundesland Bremen – sehr erfolgreich auf dem Bundeswettbewerbzwei Platzierungen und drei Sonderpreise

Der 45. Bundeswettbewerb Jugend forscht, veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e.V.
und der ThyssenKrupp AG fand vom 13. bis 16. Mai 2010 in Essen statt.

107 Wettbewerbsarbeiten mit 178 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den 16 Bundesländern – dabei 6 JungforscherInnen (1 Mädchen, 5 Jungen) aus Bremen – wurden den Jurygruppen für die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik präsentiert.

Das Bundesland Bremen war mit sechs Arbeiten auf dem Bundeswettbewerb vertreten. (Voraussetzung war dabei der Sieg auf dem Bremer Landeswettbewerb im März 2010, vorab dabei die Qualifikation über einen der drei Regionalwettbewerbe in Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen-Mitte im Februar 2010).

Auf dem Bundeswettbewerb werden Platzierungen in den Fachgebieten sowie Sonderpreise und Geldpreise oder Studienaufenthalte vergeben.

Das Bundesland Bremen erreichte in Essen ein hervorragendes Ergebnis, nämlich den 2.Platz im Fachgebiet Physik, den 4. Platz im Fachgebiet Biologie sowie 3 Sonderpreise.

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Termine der 45. Wettbewerbsrunde

Bis zum 31.01.2010
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten an die Regionalwettbewerbsleiter in Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen-Mitte
Am 15.und 16.02.2010
Regionalwettbewerb für Bremerhaven
Am 17.2.und 18.02.2010
Regionalwettbewerb für Bremen-Nord
Am 23.2., 24.2.und 25.2.2010
Regionalwettbewerb für Bremen-Mitte
Bis spätestens eine Woche nach Ende des jeweiligen Regionalwettbewerbes Abgabe der Regionalsiegerarbeiten an den Landeswettbewerbsleiter
Am 8.3., 9.3. und 11.03.2010
Landeswettbewerbe Jugend forscht und Schülerinnen und Schüler experimentieren für das Bundesland Bremen

Bundeswettbewerb Jugend forscht 2009 in Osnabrück

Das Bundesland Bremenerfolgreich auf dem BundeswettbewerbPlatzierung und Sonderpreis
Der 44. Bundeswettbewerb Jugend forscht, veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e.V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fand vom 21. bis 24. Mai 2009 in Osnabrück statt.
107 Wettbewerbsarbeiten mit 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – dabei 4 Projekte mit 9 JungforscherInnen (4 Mädchen, 5 Jungen) aus Bremen – aus den 16 Bundesländern wurden den Jurygruppen für die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik präsentiert.
Das Bundesland Bremen war mit vier Arbeiten auf dem Bundeswettbewerb vertreten. (Voraussetzung war dabei der Sieg auf den Bremer Landeswettbewerb im März 2009).
Auf dem Bundeswettbewerb sind Platzierungen in den Fachgebieten sowie Sonderpreise wie Geldpreise oder Studienaufenthalte zu gewinnen.
Das Bundesland Bremen erreichte in Osnabrück den 4. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt sowie 1 Sonderpreis.
Wettbewerbsarbeiten aus dem Bundesland Bremen in Osnabrück

ARBEITSWELT

Janis Wilczura (21 Jahre)
Sebastian Strehler (19 Jahre)
Europaschule SZ SII Utbremen

4. Preis, gestiftet vom Bundesminister für Arbeit und Soziales – € 375

BODENSTÄNDIGE ENTWICKLUNG

EPOXIT: leitfähiger Bodenbelag für explosionsgeschützte-sowie ESD-Räume

Für die Beschichtung von mineralischen Bodenmaterialien werden Kunstharze wie Polyesterharze, Phenolharze, Polyurethane und Epoxidharze verwendet. Im Industriebau nutzt man häufig Bodenbeschichtungen auf der Basis von Epoxidharzen. Im industrieellen
Bereich allerdings, insbesondere in explosionsgeschützten Zonen, können Epoxidharze oftmals nur bedingt eingesetzt werden. Denn im Gegensatz zu anderen Systemen lassen sie sich nicht oder nur unzureichend elektrostatisch ausrüsten. Janis Wilczura und Sebastian Strehler ist es gelungen, die Leitfähigkeit von Expoxidharzen durch Zusatzstoffe zu
erhöhen und damit einen kostengünstigen, abriebfesten, chemisch beständigen und toxikologisch unbedenklichen Bodenbelag herzustellen.

BIOLOGIE

Dennis Bredemeier (18 Jahre)
Hermann-Böse-Gymnasium
Jacqueline Niemeyer (18 Jahre)
Jasmin Vodjdani (18 Jahre)
Kippenberg-Gymnasium

Einladung zu einem Aufenthalt im Nationalpark Hohe Tauern

GEFÄHRLICHER DÜNGER

Anreicherung von düngerinduzierten radioaktiven Substanzen in spezifischen Nutzpflanzen

Mit der Düngung unserer Felder tragen wir zur Kontaminierung der Böden bei. So enthalten die oft verwendeten Phosphatdünger Spuren von radioaktiven Schwermetallen. Diese Stoffe lagern sich zusammen mit Phosphat besonders in den Wurzeln von Pflanzen an.
Dennis Bredemeier, Jacqueline Niemeyer und Jasmin Vodjdani haben diesen Vorgang an verschiedenen Gemüsearten, insbesondere am Radieschen, untersucht. Das Forschertrio stellte
bei allen Arten eine stark erhöhte Belastung durch radioaktive Einlagerungen fest, die zu einer Gefährdung der Gesundheit führen können. Die jungen Forscher haben aus ihren Messergebnissen
ein Verfahren abgeleitet, das die Akkumulation von radioaktiven Substanzen in den Pflanzen verringern kann.

CHEMIE

Sarah Scholl (16 Jahre)
Friederike Tietjen (16 Jahre)
SZ Im Ellener Feld

GIFTIGE WASSERPFEIFEN?

Shisha – Schadstoffe im Wasser und im Rauch

Die Wasserpfeife – auch Shisha genannt – ist in orientalischen Ländern weit verbreitet. Seit Kurzem wird sie auch in Deutschland, besonders bei Jugendlichen, immer beliebter.
Sarah Scholl und Friederike Tietjen haben im Shisha-Wasser die Schadstoffe wie Nikotin oder Arsen untersucht. Die beiden jungen Forscherinnen kamen zu dem Ergebnis, dass das Wasser der Pfeife hoch toxisch ist. Um festzustellen, welche Schadstoffe sich im Wasser
lösen und welche im Rauch bleiben, haben sie zusätzlich eine Rauchgasanalyse durchgeführt.
Dazu entwickelten sie eine chemische Shisha und analysierten den Rauch mithilfe von Tenax-Röhrchen im Gaschromatographen. Die Proben wiesen nur wenig Nikotin auf.

GEO- UND RAUMWISSENSCHAFTEN

Kein Landessieg 2009

MATHEMATIK/INFORMATIK

kein Landessieg 2009

PHYSIK

Mirko-Julian Bos (17 Jahre)
Blagoy Grozdanov (19 Jahre)
Kippenberg-Gymnasium

BÄUMCHEN WECHSLE DICH!

Dendritenbildung unter Einfluss elektromagnetischer Felder

Dendriten sind strauchartige, kristalline Metallstrukturen. Sie entstehen durch das Anlegen einer Spannung an eine Metallsalzlösung. Mirko-Julian Bos und Blagoy Grozdanov haben solche Metallbäumchen mithilfe von wässrigen Ionenlösungen gezüchtet. Die Struktur der Gebilde ist abhängig von den Eigenschaften der Ionen. Um diese Struktur zu verändern und zu analysieren, legten die beiden jungen Forscher ein homogenes, magnetisches Feld an. Dabei beobachteten sie eine Rotation der gesamten Lösung.

TECHNIK

kein Landessieg 2009

Bundeswettbewerb Jugend forscht 2008 in Bremerhaven

Der 43. Bundeswettbewerb Jugend forscht, veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e.V. und den Unternehmensverbänden im Lande Bremen fand vom 22. bis 25. Mai 2008 in Bremerhaven statt.

110 Wettbewerbsarbeiten mit 189 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – dabei 5 Projekte mit 8 JungforscherInnen (2 Mädchen, 6 Jungen) aus Bremen – aus den 16 Bundesländern wurden den Jurygruppen für die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik präsentiert.

Das Bundesland Bremen war mit fünf Arbeiten auf dem Bundeswettbewerb vertreten. (Voraussetzung war dabei der Sieg auf den Bremer Landeswettbewerb im März 2008). Auf dem Bundeswettbewerb sind Platzierungen in den Fachgebieten sowie Sonderpreise wie Geldpreise oder Studienaufenthalte zu gewinnen.

Das Bundesland Bremen erreichte in Bremerhaven den 2. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt sowie 3 Sonderpreise.

Wettbewerbsarbeiten aus dem Bundesland Bremen in Bremerhaven

ARBEITSWELT

Jan Hillebrand (18 Jahre)
Rasmus Rothe (18 Jahre)

Schulzentrum an der Bördestraße

2. Preis, gestiftet vom Bundesminister für Arbeit und Soziales – € 1000

SAITENINSTRUMENTE SCHNELL GESTIMMT

AGT- Automatic Guitar Tuner

Viele Instrumente müssen vor dem Spielen gestimmt werden. Besonders bei Saiteninstrumenten wie der Gitarre ist dies oftmals zeitaufwendige Feinarbeit. Jan Hillebrand und Rasmus Rothe haben ein Gerät zum automatischen Stimmen von Gitarren entwickelt. Dabei ist es egal, um welche Typen oder Bauarten es sich handelt. Ihr Gerät misst die Frequenzen der Saiten über ein Mikrofon im Schallloch und stimmt das Instrument anschließend mithilfe von Motoren, die sich am Gitarrenkopf befinden. Mit dem Gerät ist es auch möglich, alle Saiten gleichzeitig zu stimmen und es enthält Funktionen, die das Erlernen und Üben des Gitarrenspiels erleichtern. Dazu gehört auch eine Akkorderkennung. Das System lässt sich problemlos auch bei anderen Saiteninstrumenten einsetzen.

BIOLOGIE

Anika Wranke (18 Jahre)

Lloyd Gymnasium

Einladung des SIWI und des Ernst Sobotha Vereins e. V. zum „International Stockholm Junior Water Prize 2008“

KLEINE KRAFTWERKE MIT GROSSER WIRKUNG

Rekonstruktion des Mitochondrien-Stoffwechsels in Kieselalgen

Kieselalgen erzielen eine sehr hohe Photosyntheserate und sind damit so wichtig wie der tropische Regenwald. Was macht sie so erfolgreich? Ihre Plastiden, besondere Zellorganelle, wurden bereits häufig untersucht. Wie ist es aber mit ihren Mitochondrien, den sogenannten Kraftwerken ihrer Zellen? Anika Wranke wollte herausfinden, ob auch diese zum Erfolg der Kieselalgen beitragen und welche weiteren Stoffwechselvorgänge sie möglicherweise steuern. Anhand von bereits bekannten Erbfaktoren untersuchte die junge Forscherin das Gesamterbgut der Kieselalge und kam zu dem Ergebnis, dass mitochondriale Gene ebenfalls einen Aminosäurestoffwechsel steuern.

CHEMIE

Landessiegerarbeit vom Bundeswettbewerb zurückgezogen

GEO- UND RAUMWISSENSCHAFTEN

Jan-Niclaas Behrends (16 Jahre)

Lloyd Gymnasium

Einladung des Gouverneurs von West Virginia zu einem Forschungscamp

ZEUGEN FRÜHERER ZEITEN

Stabilität des westantarktischen Eisschildes

Das westantarktische Eisschild ist von immenser Bedeutung für das globale Klima. Ein rapides Abschmelzen des Eises würde den Meeresspiegel weltweit um fünf bis sechs Meter ansteigen lassen und die Dichte des Wassers verändern. Jan-Niclaas Behrends wollte herausfinden, wie es aktuell um die Stabilität des westantarktischen Eisschildes bestellt ist. Dazu untersuchte er einen Sedimentkern vom Getz-Eisschelf. Dieser enthält Überreste der Algenart Eucampia antarctica. Der Jungforscher wertete das Vorkommen der Silikatschalen der Algenart in den verschiedenen Abschnitten des Sedimentkerns aus. Auf diese Weise konnte er die Ausdehnung des Meereises während der vergangenen rund 10.000 Jahre rekonstruieren und so die konkreten Temperaturveränderungen in der Region ermitteln.

MATHEMATIK/INFORMATIK

Carsten Pfeffer (19 Jahre)
Sarah Westrop (19 Jahre)

Schulzentrum Utbremen

WER BIN ICH?

VHD (Visual Human Detection) – computergesteuerte Wiedererkennung von Menschen

Biometrie und Mustererkennung werden heutzutage auf verschiedenen Gebieten angewandt. Meist werden dabei jedoch nur einzelne Körperteile analysiert. Carsten Pfeffer und Sarah Westrop wollten wissen, ob sich Menschen auch anhand ihrer Körperproportionen zuverlässig unterscheiden und somit wiedererkennen lassen. Die beiden Jungforscher entwickelten ein Computerprogramm, mit dessen Hilfe sich die Proportionen eines Menschen erfassen lassen. Es reduziert das Bild einer Person auf seine Umrisse, die dann analysiert werden. Auf diese Weise lässt sich feststellen, ob die Person bereis bekannt ist.

Sowie als Landessiegerarbeit „beste interdisziplinäre Arbeit“

Henrik Rasmus Thomsen (16 Jahre)
Burhan Senyener (16 Jahre)

Schulzentrum an der Lerchenstraße

Preis des Bundespatenunternehmens und der unterstützenden Unternehmen und Institutionen zu einem Studienaufenthalt in den USA

WENN DER OZEAN AUFS DACH STEIGT

OzeanDächer

Einen Beitrag zum Schutz unseres Klimas wollten Henrik Rasmus Thomsen und Burhan Senyener leisten. Die beiden jungen Forscher präsentieren eine selbst konstruierte Anlage zur Verringerung der Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen von Privathaushalten. Ihr System, in dem Mikroalgen angebaut werden, wird auf Hausdächern installiert. Durch diese Algenbioreaktoren werden die Haushaltsabgase hindurchgeleitet. Mittels Fotosynthese binden die Mikroalgen nun das Kohlendioxid und produzieren dabei Biomasse, die einen neuen Rohstoff darstellt. Ein Haushalt kann dadurch seine Kohlendioxidemissionen um durchschnittlich 30 Prozent und den Feinstaubausstoß um rund 10 Prozent senken.

PHYSIK

kein Landessieg 2008

TECHNIK

kein Landessieg 2008

Jugend forscht – mit Gitarren und Kieselalgen zum Erfolg

Neun junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bremen haben sich für den 43. Bundeswettbewerb von Jugend forscht qualifiziert. Die Landessieger 2008 wurden gestern in einer Feierstunde in Anwesenheit des Staatsrats für Bildung Carl Othmer ausgezeichnet. Insgesamt nahmen 145 Schülerinnen und Schüler mit 71 Forschungsarbeiten in der Alterssparte Jugend forscht am Landeswettbewerb teil. Ausrichter der Veranstaltung war die Astrium GmbH in Bremen.

Mit einem softwaregestützten Gitarrenstimmgerät sicherten sich Jan Hillebrand (18) und Rasmus Rothe (18) vom Schulzentrum Bördestraße in Bremen den Landessieg im Fachgebiet Technik. Das kostengünstige Gerät kann nicht nur mehrere Gitarrensaiten gleichzeitig stimmen, sondern lässt sich auch ohne Werkzeugeinsatz an das jeweilige Instrument montieren. Den ersten Preis im Fach Biologie errang Anika Wranke (18) vom Lloyd Gymnasium Bremerhaven mit ihrer Arbeit zu Kieselalgen. Mithilfe eines selbst erstellten Computerprogramms konnte sie einen bislang unbekannten Stoffwechsel der Alge nachweisen. Zudem gelang es der Schülerin, die Gene in den sogenannten Mitochondrien zu bestimmen, die diesen Vorgang steuern.

Maxim Rauwald vom Ökumenischen Gymnasium zu Bremen war im Fachgebiet Chemie erfolgreich. Der 17-Jährige beschäftigte sich mit Hedera helix, dem gemeinen Efeu. In seinem Projekt zeigte er, dass die Pflanze einen Wirkstoff enthält, mit dem sich umweltfreundlich und kostengünstig im Garten Schnecken sehr wirkungsvoll abwehren lassen. Carsten Pfeffer (18) und Sarah Westrop (19) vom Schulzentrum Sek II Utbremen in Bremen siegten im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Die beiden entwickelten eine Software zur computergesteuerten Wiedererkennung von Menschen. Das Programm bestimmt dabei die Körperproportionen und vergleicht sie mit bereits gespeicherten Informationen.

Im Fach Geo- und Raumwissenschaften gab es in diesem Jahr zwei siegreiche Projekte: Henrik Rasmus Thomsen (16) und Burhan Senyener (16) vom Schulzentrum Lerchenstraße in Bremen überzeugten mit einer selbstkonstruierten Anlage zur Reduktion der Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen von Privathaushalten. Ihr System wird auf Hausdächern installiert. Mithilfe von Mikroalgen werden dort per Photosynthese Heizungsabgase in Biomasse umgewandelt. Die zweite Siegerarbeit stammt von Jan-Niclaas Behrends vom Lloyd Gymnasium Bremerhaven. Der 16-Jährige befasste sich mit dem westantarktischen Eisschild. Er stellte fest, dass die Stabilität der Eismassen heute mehr denn je durch die Klimaerwärmung gefährdet ist.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet der 43. Bundeswettbewerb vom 22. bis 25. Mai 2008 in Bremerhaven statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem diesjährigen Bundespaten, den Unternehmensverbänden im Lande Bremen e. V., der Landesvereinigung der bremischen Arbeitgeberverbände.

Landeswettbewerb Bremen
Regionalwettbewerb Bremen-Nord
Regionalwettbewerb Bremen-Mitte
Regionalwettbewerb Bremerhaven
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